Ereignis-Recorder

Hierbei handelt es sich um ein unter der Haut implantiertes Aggregate (kann auch als externes Gerät eingesetzt werden) zur genauen Diagnose von Herzrhythmusstörungen. Die Aufzeichnung funktioniert im Prinzip wie ein Langzeit-EKG und findet vor allem bei Patienten Verwendung die unter wiederkehrenden, kurzzeitigen Ohnmachtsanfällen mit unklarer Ursache leiden.

Leidet ein Patient gehäuft an rezidivierenden, kurzzeitigen Ohnmachtsattacken mit vollständigem Verlust der Muskelspannung und findet sich auch nach gründlicher Diagnostik in alle möglichen Richtungen keine Ursache, wird die Indikation zur Implantation eines Ereignisrecorders unter die Haut des Patienten gestellt. Dieser Ereignisrecorder kann über Zeit von mehreren Jahren auffällige Herzrhythmusstörungen aufzeichnen und speichern.
In den folgenden Untersuchungen kann der Kardiologe in über 90 Prozent der Fälle eine kardiale Diagnose gestellt oder ausgeschlossen werden.

 

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